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Via Julia auf eigene Faust: Etappen, Unterkünfte & Karte 2026

Die Via Julia führt von Trier über Nennig und Perl nach Remich und Schengen, weiter über Thionville bis nach Metz. Sie verbindet Deutschland, Luxemburg und Frankreich und orientiert sich häufig an Mosel und Saar.

Die Via Julia ist eine 309,2 km lange Radroute von Trier bis Metz. Du folgst oft dem Verlauf von Mosel und Saar, wechselst zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich und rollst meist auf asphaltierten Wegen; kurze Schotterstücke gibt es vor allem an römischen Fundstellen. Auffällig ist die Dichte an römischen Orten und heutigen Grenzpunkten: Porta Nigra in Trier, römische Relikte rund um Nennig, Schengen als Symbol für offene Grenzen und am Ende die Stadtetappe nach Metz mit Kathedrale und Amphitheater. Laut offizieller Strecke ist das Profil insgesamt sanft, mit nur wenigen kurzen Anstiegen im Raum Perl, was die Route für Genussradler, Einsteiger und E-Bikes angenehm macht. Familien kommen auf den flachen Flussabschnitten gut zurecht, sportliche Fahrer nutzen die Länge als Mehrtagesprojekt. Wenn du deine Radreise selbst planst, helfen dir die blaue Via-Julia-Beschilderung und der offizielle Etappenplan für den Kernabschnitt im Moseltal.

Steckbrief

Länge 154 km
Etappen 6
Schwierigkeit Leicht
Beste Reisezeit Frühling, Sommer, Herbst
Beschilderung Sehr gut beschildert
Geeignet für Familien, Anfänger, Freizeitradler, E-Bike
Wegbeschaffenheit Gemischt

Via Julia Karte

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BikeTouri Tipp: In BikeTouri siehst du die komplette Route auf einer Karte – mit allen Unterkünften und Versorgungspunkten. Auch offline.

Via Julia Etappen

Der offizielle Etappenplan auf viajulia.de deckt den Kernabschnitt im Moseltal ab und teilt ihn in sechs Tage ein. Für die komplette Via Julia (309,2 km) brauchst du zusätzlich eigene Planung jenseits dieser Etappen.

Etappe 1: Trier → Nennig (29 km)

Strecke & Wegbeschaffenheit:

Du startest in Trier und fährst durch das Moseltal in Richtung Nennig. Der Abschnitt ist laut offizieller Beschreibung überwiegend flach und eignet sich gut zum Einrollen.

Highlights:

Porta Nigra (Trier), Römerbrücke in Nennig.

Etappe 2: Nennig → Perl (18 km)

Strecke & Wegbeschaffenheit:

Weiter geht es entlang der Mosel, erneut mit sanftem Profil. Der Abschnitt bleibt kurz und planbar, gut für einen halben Tag mit Pausen.

Highlights:

Saar-Mosel-Zusammenfluss.

Etappe 3: Perl → Remich (22 km)

Strecke & Wegbeschaffenheit:

Du wechselst in Richtung Luxemburg und fährst durch Weinlagen bis Remich. Rund um Perl sind die wenigen kurzen Anstiege der Route gebündelt.

Highlights:

Aussichtsturm bei Perl, Weinstrecke in Remich.

Etappe 4: Remich → Schengen (15 km)

Strecke & Wegbeschaffenheit:

Kurze Etappe auf dem Moselradweg bis Schengen. Ideal, wenn du Zeit für einen Stop am Grenzort einplanen willst.

Highlights:

Schengen (EU-Abkommen).

Etappe 5: Schengen → Thionville (25 km)

Strecke & Wegbeschaffenheit:

Du fährst weiter moselabwärts und kommst nach Frankreich. Der Charakter bleibt flussnah und eher entspannt.

Highlights:

Schleuse in Wasserbillig.

Etappe 6: Thionville → Metz (45 km)

Strecke & Wegbeschaffenheit:

Längste Tagesetappe im offiziellen Plan, mit mehr Stadtanteil Richtung Metz. Am Ende wartet mit Metz ein klarer Kulturstopp statt reiner Durchfahrt.

Highlights:

Kathedrale von Metz, römische Überreste und Amphitheater.

Der schönste Abschnitt auf dem Via Julia

Am dichtesten getaktet sind die Highlights im Abschnitt Trier → Nennig → Perl (offizielle Etappen 1–2). Du startest mit der Porta Nigra und bleibst danach lange im Flusstal, mit römischen Spuren und kurzen Wegen zu Stopps ohne große Umwege. In Nennig lohnt der Halt wegen der Römerbrücke und der römischen Relikte, bevor du Richtung Perl weiterrollst, wo ein kurzer Anstieg zum Aussichtsturm möglich ist.

Highlights auf dem Via Julia

  • Porta Nigra in Trier (UNESCO).
  • Römerbrücke in Nennig.
  • Aussichtsturm bei Perl.
  • Schengen als Ort des EU-Abkommens.
  • Schleuse in Wasserbillig.
  • Kathedrale von Metz und römisches Amphitheater.

Unterkünfte auf dem Via Julia

Entlang des Via Julia findest du zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten – von Hotels und Pensionen bis zu Campingplätzen und kleinen Zeltwiesen.

Campingplätze & Zeltmöglichkeiten

Entlang des Via Julia gibt es zahlreiche Plätze zum Zelten – von großen Campingplätzen bis zu kleinen Zeltwiesen auf Bauernhöfen. Campingplätze müssen in der Regel nicht vorgebucht werden.

Hotels & Pensionen

Zahlreiche Unterkünfte entlang der Strecke – von Hostels über Pensionen bis Hotels. Wichtig für Radreisende: sicherer Abstellraum fürs Fahrrad und keine Mindestaufenthaltsdauer.

BikeTouri Tipp: BikeTouri zeigt dir alle Unterkünfte entlang der Route – mit Preisen, Ausstattung und Bewertungen von Radreisenden. Auch offline verfügbar.

Via Julia auf eigene Faust planen

Was sollte man vorher buchen?

In der Hauptsaison (Juni-August) empfiehlt es sich, Unterkünfte an beliebten Etappenzielen 1-2 Tage im Voraus zu buchen. Außerhalb der Hauptsaison ist spontanes Buchen meist problemlos möglich.

Was kann man spontan entscheiden?

Tagesetappen, Rastpausen, Restaurantbesuche und Abstecher zu Sehenswürdigkeiten können je nach Wetter und Befinden täglich neu entschieden werden.

Typische Kosten pro Tag

40-60€
Budget
80-120€
Mid-range
150€+
Comfort

Praktische Infos

An- und Abreise

Die Route ist an Start- und Endpunkt gut mit der Bahn erreichbar. Die meisten Regionalzüge nehmen Fahrräder mit, in der Hauptsaison kann eine Reservierung erforderlich sein.

Einkaufen unterwegs

Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte findest du in den meisten Orten entlang der Strecke. Plane für längere Abschnitte in ländlichen Gebieten, wo Geschäfte seltener sein können.

Fahrradwerkstätten & Pannenhilfe

Fahrradwerkstätten gibt es in größeren Orten. Nimm grundlegendes Werkzeug und einen Ersatzschlauch für Notfälle zwischen den Servicepunkten mit.

Weitere Informationen

Fazit

Stark sind die vielen konkreten Stopps auf relativ entspannter Linienführung und die sehr gute Beschilderung. Schwäche: Die offiziell beschriebenen Etappen decken nur den Kernabschnitt ab; für die volle Länge musst du stärker selbst planen.

Warum BikeTouri?

Wir zeigen nicht nur die großen Campingplätze – sondern auch kleine Zeltwiesen, Bauernhöfe und fahrradfreundliche Pensionen. Mit Preisen, Bewertungen von Radreisenden und Offline-Karte.